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Etosha National Park

imageDer Etosha National Park ist eines von Süd Afrikas schönsten und wichtigsten Wildreservaten. Das Gebiet wurde 1907 zum Nationalpark erklärt, erstreckt sich über eine Fläche von 22.270km² und beherbergt 114 Säugetierarten, 340 Vogelarten, 110 Reptilienarten, 16 Amphibienarten und, überraschenderweise, nur eine Fischart.
Etosha, was „großer weißer Ort“ bedeutet wird dominiert von einem riesigen Mineralbecken, einem Teil des Kalahari-Beckens, dessen Boden sich von 1000 Millionen Jahren gebildet hat. Da das Becken heutzutage hauptsächlich durch Regenwasser gespeist wird, welches aber schnell wieder verdunstet, ist es meistens ausgetrocknet.
Laut einer Legende der San über die Bildung des Beckens wurde ein Dorf ausgeraubt und alle bis auf die Frauen abgeschlachtet. Eine der Frauen war so traurig angesichts des Todes ihrer Familie, dass sie weinte, bis ihre Tränen einen großen See geformt hatten. Als der See getrocknet war blieb nichts zurück außer einem großen weißen Becken.
Etosha eignet sich sehr gut für das Beobachten von Tieren, besonders zwischen Mai und September. Auf die Besucher warten viele Arten, z.B. Elefanten, Giraffen, Nashörner und Löwen. Wenn Sie Glück haben werden Sie sogar Leoparden und Cheetahs (Wildkatzen) sehen. Ein Straßennetz verbindet die drei Campingplätze weitere kleinere Straßen führen zu mehreren Wasserlöchern.

Damaraland

Dieses alte „Land“ ist mit seinen beeindruckenden Ebenen aus rotem Granit und ausgetrockneten Flussbetten besonders für Hobbygeologen von Interesse.

Die wichtigsten Orte sind:

Twyfelfontein – südlich von Khorixas – hat eine der größten Ansammlungen von prähistorischen Felsmalereien in Namibia. Hauptsächlich sind Löwen, Giraffen und Elefanten abgebildet.
Außerdem finden sich viele abstrakte Gebilde, deren Bedeutung aber unbekannt ist. Unbekannt ist ebenso das genaue Alter der Zeichnungen, es wird geschätzt, dass sie zwischen einigen hundert und ein paar tausend Jahren alt sind.

 

image1918 wurden ca. 100 km südlich von der Tsisabschlucht am Brandberg die berühmtesten Felsenmalereinen entdeckt. Ein bekannte französischer Historiker nannte die Zeichnungen „the white lady“, da er dachte, die Figur ähnelt einer Frau griechischem oder ägyptischen Ursprungs. Heute sind sich Historiker jedoch einig, dass ein junger Mann dargestellt ist. Der untere Teil seines Körpers ist in weiß gemalt und soll einen Jagdzauber darstellen, wie es bei den Himbas und den Hereros üblich war. Das Alter der Zeichnung wird auf 4000 Jahre geschätzt, ihre genaue Bedeutung und ihr Ursprung sind allerdings unklar.

Der Petrified Forest, den man über die C39 erreichen kann, ist eine geologische Stätte, die 50 km westlich von Khorixas gelegen ist. Hier befinden sich einige versteinerte Bäume auf einem Sandsteinbett. Einige sind teilweise verdeckt während andere völlig frei stehen, weil der Sandstein um sie herum komplett erodiert ist. Man nimmt an, dass sie vor 250 Millionen Jahren als Baumstämme vom Fluss hierher gespült wurden und auf einer Sandbank gestrandet sind. Weiterer Sand lagerte sich um sie herum ab und sorgte damit für beste Bedingungen zur Bildung von Silizium, welches die Stämme versteinern ließ. Der „Wald“ bedeckt eine Fläche von 24.000m² und befindet sich im Aba Huab River valley. Es gibt mindestens 50 Bäume, einige von ihnen sind nur teilweise frei gelegt.

Der Brandberg („Feuerberg“, „Berg der Götter“, „Verlassener Berg“) ist nach dem Effekt benannt, den die Sonne beim auf- und untergehen auf seiner Oberfläche kreiert und ist ein großer Inselberg, der die umliegenden Felsen und Kiesebenen dominiert.
Die Spitze des Brandbergs, Konigstein, ist mit 2579 m Namibias höchste Erhebung. Sie wurde 1918 erklommen und stellt sie ein fantastisches Ziel für Bergsteiger dar; jedoch sind die Temperaturen tagsüber sehr hoch, nachts wird es bitterkalt und es herrscht auf dem Berg kritische Wasserknappheit.

Die Spitzkoppe zwischen Usakos und Swakopmund, die auch als „Matterhorn Namibias“ bezeichnet wird, ist 1800m hoch. Damit ist sie bei weitem nicht der höchste Berg in Namibia, jedoch gilt sie wegen ihrer einzigartigen Form als der bekannteste Berg des Landes.
Gelegen in einer endlosen trockenen Landschaft, kann man schon von weitem eine Insel von Bergen ausmachen. Die enormen Granitfelsen sind vor mehr als 100 Millionen Jahren durch vulkanische Aktivitäten und Erosionen entstanden. Die Spitzkoppe ist eine der meistfotografierten namibischen Sehenswürdigkeiten.
Neben dem Brandberg und den angrenzenden Erongo Mountains ist die Spitzkoppe der berühmteste Berg des Landes. Touristen aus der ganzen Welt kommen nach Namibia um das Land und seine Sehenswürdigkeiten zu erleben, unter anderem auch die Spitzkoppe.
Auch Sie werden sich der natürlichen Schönheit dieses 700 Millionen Jahre alten Berges nicht entziehen können. 1946 wurde die Spitzkoppe zum ersten Mal von der westlichen Seite bestiegen und ist seitdem bei namibischen und ausländischen Kletterern beliebt. Die Spitzkoppe erhebt sich 1784 m über die flache Umgebung.

 

Das Kaokoveld

Ursprünglich als Kaokoveld District bezeichnet ist die nordwestliche Ecke Namibias steil, felsig, wild und praktisch vom Tourismus unberührt.
Dieser Teil des Landes, der während der frühen Bantumigrationen vor ca. 450 Jahren von den Herero und vor 120 Jahren von den Dorstlandtrekkern erreicht wurde, ist nach wie vor nur dünn besiedelt. Der Himbastamm (oder Ovahimbastamm), Nachfahren der Hereros, führen heute immer noch ihr Leben als halbe Nomaden in dieser primitiven Wildnis.
Das Kaokoveld ist und bleibt ein wildes Schutzgebiet für die kleinen aber vielfältigen Populationen der berühmten Wüstenelefanten, von Nashörnern, Giraffen und Löwen. Die Straßen sind schlecht und eine Infrastruktur ist praktisch nicht vorhanden. Es handelt sich hierbei um erstklassiges Safarigebiet.

Lake Otjikoto

Ein weiteres Wunder der Natur: Lake Otjikoto, 24 km nordwestlich von Tsumeb gelegen. Die Mitglieder des Windhoek Underwater Club sind in 55m Tiefe ein Unterwassermuseum gestoßen, welches erfahrene Taucher entdecken können. Auf einer Fläche von 125m² können Waffen aus dem 1. Weltkrieg angeschaut werden.

In der Nähe des Sees kann der Meteorit Hoba, der größte Meteorit der je auf der Erde gefunden wurde (er hat ein Gewicht von 80t und ist 80.000 Jahre alt) besichtigt werden.

 

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